Der neue Bêché Lufthammer ist da

Lang ersehnt und endlich angekommen: Einen 30 kg Bêché Lufthammer darf ich nun stolz mein Eigen nennen. Einige Jahre des Suchens sind nun vorbei und ich bin froh ihn endlich zu Hause zu haben.

Viel Zeit habe ich damit verbracht, in diversen Auktionshäusern alle möglichen Lufthämmer und Federhämmer zu beobachten.

Es scheiterte aber entweder am Preis oder an der Entfernung. Es sollte einfach nicht sein.  Eine Kleinanzeige in der örtlichen Presse brachte den alten Bêché dann aber an den Tag. Die Schmiede in einem Nachbarort wurde aufgelöst und man war sich schnell einig.

Der kleine Lufthammer hat ein Bärgewicht von 30 kg. Zum Damast schmieden ein idealer Helfer, mir konnte mir nichts besseres passieren!

Ein paar Macken hat der Kleine allerdings. Nichts, was man nicht schnell beheben kann, darauf hatte ich schon vorher geachtet.

Einige Fachleute haben mich da gut beraten. Lediglich die Gesenke müssen abgerichtet und die Gesenkbefestigungskeile  müssen erneuert werden.

Ich freue mich schon auf die erste Schmiedesession mit dem alten Bêché Lufthammer.
Schmieden und ausrecken mit dem Handhammer macht zwar Spaß und ich werde es natürlich weiterhin betreiben, aber noch mehr Spaß machts und schneller gehts mit dem Lufthammer.

Übrigens war ich schon mit dem Lufthammer-Virus infiziert, als ich vor Jahren zum ersten Mal in die Stienen Schmiede kam und den großen Bêchè Lufthammer in Aktion sah. Der „Sound“ ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Uli Hennicke beschreibt dass sehr schön mit diesem Zitat: „Als ich zum ersten mal in die Schmiede kam, war es wie ein Nachhausekommen“.